Über uns
 Anlageziel
 Investmentphilosophie
 Handeln nach mathematischem Ansatz
 Investmentprozess
 Beispiele aus zwei Korrekturphasen
 Rendite / Risiko
 Performancevergleich mit verschiedenen anderen Absicherungskonzepten
 Der Cost Average Effekt
 
 
Über uns

Die Multi-Invest Gesellschaft für institutionelles Advisoring mbH (nachfolgend: "Multi-Invest GmbH") ist ein auf institutionelles Fondsmanagement spezialisiertes Schweizer Unternehmen.

Gegründet in 2004 baut die Multi-Invest GmbH auf ein seit 1996 genutztes und vom Unternehmensgründer entwickeltes Handelssystem auf. Dieses wurde zwischen 1993 und 1996 unter der Zielsetzung entwickelt, durch eine aktive börsentägliche Überwachung von Aktienkursverläufen unter mathematischen Gesichtspunkten die möglichen Risiken von Investments in Aktienmärkte zu begrenzen. Dabei sollten die Chancen der Aktienmärkte langfristig genutzt werden, jedoch eine Art Sicherheitsnetz jederzeit vorhanden sein, um massive Kursverluste zu vermeiden. Diese Zielsetzung konnte seit Beginn der Nutzung erreicht werden. Die positiven Ergebnisse der Kursentwicklung durch uns beratener Depots und Produkte, gerade in den Jahren 2000 - 2003, führten schon damals zu einer sehr positiven Geschäftsentwicklung.



Abbildung 1: Entwicklung des betreuten Fondsvolumens der Multi-Invest GmbH


Nach den Nutzungen im Bereich der Einzeldepotverwaltung sowie im Rahmen der Vermögensverwaltung wurde am 14.02.2003 das erste Beratungsmandat eines Investmentfonds, des Multi Invest OP von Oppenheim Asset Management Services S.à r.l., übernommen. Dieser war auch Pate für die Namensgebung des nachfolgend gegründeten Unternehmens. Die Multi-Invest GmbH befindet sich vollständig im Privatbesitz und hat keinerlei gesellschaftliche Verknüpfungen zu den von ihr beratenen Investmentgesellschaften. Diese Unabhängigkeit wird auch weiterhin eine der wichtigsten Grundlagen unserer Geschäftsausrichtung bleiben. Der Multi Invest OP sowie die weiteren in der Folge übernommenen Beratungsmandate werden alle unter Zuhilfenahme des Handelssystems beraten, unterscheiden sich jedoch in der grundsätzlichen Ausrichtung der genutzten Anlageklassen oder Anlageregionen. Zielsetzung und Anlagephilosophie sowie der Investmentprozess sind daher parallel ausgerichtet.

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Anlageziel

Das Fonds-Management investiert mit dem Ziel, durch die Nutzung der internationalen Aktienmärkte langfristig einen attraktiven Gesamtertrag zu erwirtschaften. Dies geschieht unter der Vorraussetzung, mittelfristig auch bei schwierigen Marktphasen einen absoluten Kapitalerhalt zu erreichen. Dazu wird das von uns entwickelte aktive Handelssystem auf mathematischer Basis eingesetzt.


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Investmentphilosophie

Der Schwerpunkt des mathematischen Ansatzes liegt in der Vermeidung von überdurchschnittlichen Kursrisiken in den einzelnen Aktienmärkten. Hintergrund ist die Überzeugung, langfristig durch die größtmögliche Vermeidung von Verlustphasen und damit das Eingehen geringerer Risiken, die durchschnittliche Marktentwicklung zu übertreffen. Wir sind der Ansicht, dass die disziplinierte Umsetzung eines funktionsfähigen, historisch entwickelten Handelsmodells durch die Vermeidung emotionaler Fehlreaktionen einen deutlichen Mehrwert realisieren sollte. Hierbei soll durch Verwendung des mathematischen Modells auf Basis der Wahrscheinlichkeitsrechnung die Chance genutzt werden, gravierende Abwärtstrends frühzeitig zu erkennen und diese durch den Aufbau von Cashpositionen bzw. Investitionen in Geldmarkt- und Rentenfonds anteilig zu vermeiden.
Wesentlich ist hierbei die Unterscheidung zwischen geringen Marktschwankungen in laufenden Aufwärtsbewegungen einerseits und den tatsächlichen Übergängen zu stabilen Verlustphasen andererseits. Die Erkennung und Berücksichtigung dieses Unterschiedes ist seit 1993 der zentrale Punkt des von uns entwickelten Rechenmodells, welches seit dem 14.02.2003 für das Management der von uns beratenen Fonds verwendet wird. Die Zielsetzung unseres Ansatzes liegt im Gegensatz zu Indizes und klassischen Investmentfonds nicht in einer Gewinnmaximierung. Vielmehr liegt der wesentliche Vorteil des Ansatzes in einer konsequenten Risikobegrenzung.

Der Einsatz des Handelsmodells führte in der bisherigen Nutzung in schlechten Börsenjahren zu nahezu neutralen Ergebnissen. Seit 1996 konnte in 9 von 11 Jahren das Ergebnis des Marktes übertroffen werden; lediglich in den Jahren 1999 und 2005 erreichten wir geringere Zuwächse als der Markt, jedoch auch in diesen beiden Jahren eine Rendite von über 10%. Dies führt zu unserer Grundaussage: Lieber in sehr guten Börsenjahren eine etwas geringere Rendite erzielen, dafür aber in den schwierigen Börsenjahren diese erreichten Erträge konsequent sichern. Langfristig sollte der Anleger damit neben einem zumindest mit dem Markt ebenbürtigen Gesamtertrag eine wesentlich ruhigere Kapitalentwicklung verbinden können.


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Handeln nach mathematischem Ansatz

Die Grundlage aller Handelsentscheidungen liefert ein mathematisches Handelsmodell. Dieses berechnet börsentäglich das Verhältnis der aktuellen Kursentwicklung der überwachten Einzelmärkte zur relativen Veränderung der Schwankungsbreiten des jeweiligen Marktes. Das Ergebnis dieser Berechnung ist eine Prognose der höchsten Wahrscheinlichkeit des aktuellen Zustands des Marktes. Hierbei gibt es nur zwei mögliche Szenarien: eine stabile Abwärts- oder eine stabile Aufwärtsbewegung. Eine Veränderung dieser Situation (Phasenwechsel) bewirkt ein Handelssignal des Systems.


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Investmentprozess

Derzeit werden weltweit rund 60 Aktienmärkte in unserem Modell überwacht. Hierbei kommen nur Länder- und Branchenindizes in Betracht. Die ausgewählten Märkte werden nach dem oben beschriebenen Prozess börsentäglich überprüft und im Rahmen einer Wahrscheinlichkeitsrechnung auf einen stattfindenden Phasenwechsel hin untersucht. Sobald ein Markt diesen Wechsel vollzogen hat und in eine als stabil erkannte Aufwärtsbewegung eingetreten ist, beginnt der folgende Auswahlprozess:

  1. Der erste Schritt ist das Durchsuchen des Gesamtmarktes nach Aktienfonds, welche in Aktien aus dem in Frage kommenden Markt investieren. Aus dieser noch recht großen Gruppe werden alle Aktienfonds herausgefiltert, die aus diversen Gründen zu hohe Handels- oder Managementkosten beinhalten.
  2. Die verbleibenden Aktienfonds werden nun anhand des Zugewinns seit dem letzten Zwischentief bis zum aktuellen Zeitpunkt sowie unter Risikoaspekten verglichen. Der in diesem Vergleich am besten abschneidende Fonds wird, sofern möglich, in Höhe von ca. 10% des Volumens des durch uns beratenen Fonds gewichtet. Nach dem Einkauf wird die Entwicklung jedes gehaltenen Zielfonds börsentäglich mit der Entwicklung seiner Vergleichsgruppe verglichen.
Grundsätzlich wird eine langfristige Haltedauer angestrebt. Das Investment kann dabei jedoch vorzeitig aufgrund von zwei Faktoren beendet werden:
  1. Wenn das Marktsegment in eine von dem Handelssystem als stabil eingestufte Abwärtsbewegung eingetreten ist, wird der dieses Segment vertretende Aktienfonds vollständig abverkauft.
  2. Sollte während der Haltedauer ein Aktienfonds gegenüber dem durch ihn repräsentierten Marktsegment signifikant negativ abweichen, wird er vorzeitig vollständig abverkauft. In diesem Fall wird in gleicher Volumenhöhe der dann zu diesem Zeitpunkt beste Fonds des jeweiligen Marktes eingekauft.

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Beispiele aus zwei Korrekturphasen

Im September 2003 erlebten wir eine Korrekturphase an nahezu allen Aktienmärkten. Die bereits Anfang September 2003 beginnende Korrektur beendete unsere Investments in Europa, Nordamerika sowie in den Technologiemärkten. Nach dem Ende dieser Korrekturphase wurde Anfang Oktober 2003 in nahezu die gleichen Märkte wieder investiert.

Abbildung 2: Vergleich der Entwicklung verschiedener Anlagekonzepte mit dem in Euro umgerechneten MSCI The World US$ im Zeitraum vom 01.07.2003 - 17.10.2003


Im Betrachtungszeitraum kann man deutlich zwei verschiedene Aspekte erkennen:

Im ersten Zeitraum bis zur beginnenden Korrekturphase (Anfang Juli bis Mitte September 2003) kann sich der Multi Invest OP in seiner Entwicklung parallel mit dem Templeton Growth (Euro) sowie dem MSCI The World Index entwickeln. Da keine Kosten verursachenden Absicherungsinstrumente eingekauft wurden, sondern eine kostenneutrale Absicherung auf rein mathematischer Grundlage stattfindet, kann in kontinuierlichen Aufwärtsphasen eine dem Markt nahezu identische Rendite erreicht werden.

Nach der beginnenden Korrektur und der darauf folgenden Verkaufsreaktion am 12.09.2003 läuft der Multi Invest OP in einer Seitwärtsbewegung, während die Märkte und die darin durchgehend investierten klassischen Investmentfonds weitere Verluste realisieren. Hier sieht man auch die trotz konservativer Investitionsgrundlage noch immer vorhandene Problematik klassischer Sicherungskonzepte, hier beispielhaft dargestellt anhand des Allianz DIT Balance. Nach Beendigung der Korrektur und der erneuten Vollinvestition ab dem 02.10.2003 kann der Multi Invest OP neu ausgerichtet optimal an der Aufwärtsbewegung der Märkte partizipieren. In der Betrachtung ist ebenfalls die durch das Handelssystem bedingte Zeitversetzung deutlich erkennbar. Da jeweils auf die Marktbewegungen reagiert wird, muss zwangsläufig der Beginn jeder Verlustphase mitgemacht und der Beginn jeder Aufwärtsbewegung verpasst werden. Dies kann gerade in guten Börsenjahren mit ungleichmäßigen Schwankungsbreiten zu einer geringeren Chancennutzung führen (z.B. 1999 / 2005).

Eine weitere breite Korrekturphase mussten alle Marktteilnehmer im Mai 2006 erleben: Nachdem das beginnende Jahr 2006 weltweit freundliche Aktienmärkte zeigte, gaben die Kurse ab Anfang Mai weltweit im Rahmen einer sehr dynamischen und klar ausgeprägten Verlustphase bis etwa Mitte Juni 2006 massiv nach. Begleitet von der Besonderheit, dass hierbei alle Märkte weltweit, alle Branchen, alle Rohstoffklassen, alle Länder und Regionen gleichsam betroffen waren. Die in diesen Märkten investierten klassischen Investmentprodukte realisierten deutliche Kursverluste. Die mit der Sicherungssystematik versehenen und auf mittelfristigen Kapitalerhalt abgestimmten von uns beratenen Fonds generierten den Anlegern durch den Investmentansatz einen erheblichen Mehrwert: Aufgrund der rechtzeitig erhaltenen Verkaufssignale konnten die Mittel früh genug aus dem Aktien- in den Geldmarkt transferiert werden, bevor sich die Kursrückgänge und die Verluste an den Märkten weltweit weiter verstärkten. Der Umstand, dass alle Märkte betroffen waren, führte in unserem System zeitweise zu einer 100%igen Geldmarktquote.

Ab Mitte Juni 2006 setzte dann eine klare Wachstumsphase ein, die bis in den Dezember 2006 hinein ihre Fortsetzung fand. In deren Verlauf generierte unser Handelssystem Kaufsignale, infolgedessen nach und nach in solche Märkte zurückgekehrt wurde, die als stabil eingestuft wurden. Im Ergebnis konnten bei den von uns beratenden Fonds der größte Teil der Kursrückgänge vermieden und nachfolgend an den Chancen der Aufwärtsbewegung partizipiert werden.

Abbildung 3: Vergleich der Entwicklung verschiedener Anlagekonzepte mit dem in Euro umgerechneten MSCI The World US$ im Zeitraum vom 10.03.2006 - 24.08.2006

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Rendite / Risiko

Gerade im Verhältnis 'Rendite zu Risiko' zeigen sich seit dem Zeitpunkt der Fondsübernahme des Multi Invest OP am 14.02.2003 die wesentlichen Vorteile unseres aktiven Handelsmodells sowohl gegenüber den klassischen Aktienfonds als auch gegenüber der Entwicklung des Vergleichsindex. Dargestellt sind nachfolgend die jeweiligen Euro-Varianten, beim MSCI The World die in Euro umgerechnete US$-Variante. Die Performancedaten zeigen die Entwicklung bis zum 28.02.2007 seit der Übernahme des Beratungsmandates durch uns auf. Die Risikokennziffer der Volatilität ist die auf 1 Jahr (Stand 28.02.2007).


Abbildung 4: Rendite seit der Übernahme der Beratung beim Multi Invest OP am 14.02.03 im Verhältnis zum Risiko auf der Basis der letzten 12 Monate (Stand: 28.02.2007)

Die erreichten Renditewerte sind auf den ersten Blick vor dem Hintergrund einer aktiven Absicherungsstrategie bemerkenswert. Die Absicherung durch unser Handelssystem kostete, im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherungs- und Garantiekonzepten, keine Performance! Vielmehr konnte durch die anteilige Verlustvermeidung in den in diesem Zeitraum enthaltenen geringen Marktkorrekturen sogar eine geringe Outperformance erreicht werden (siehe auch die obige Abbildung 2 zur Korrektur im September 2003). Unser eigentliches Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem dafür notwendigen Risiko. Und gerade hier zeigt obige Grafik wohl den deutlichsten Unterschied zum Markt auf. Dies ist auch ein Indiz dafür, dass vor allem in schwierigen Marktphasen durch das geringere Risiko ein Vorteil für die Anleger im Vergleich zu herkömmlichen Produkten entsteht.

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Performancevergleich mit verschiedenen anderen Absicherungskonzepten

Wesentlich bei der Betrachtung unseres Investmentansatzes ist aber natürlich auch die Frage nach der Qualität und Funktionsweise anderer Sicherungsmechanismen, die am Markt angeboten werden. Wird der aus unserer Sicht innovative Ansatz der Multi-Invest GmbH für sicherheitsorientierte Anleger benötigt oder bietet der Markt andere adäquate Investmentmodelle?

Repräsentativ möchten wir hier zwei Vertreter mit unterschiedlichen Ansätzen zur Risikobegrenzung einmal genauer betrachten:


a. Mischprodukte oder Balanced-Fonds
(hier beispielhaft dargestellt an einem der besten Mischfonds im deutschsprachigen Raum; ein Fonds einer Schweizer Investmentgesellschaft)

Der grundlegende Gedanke dieser Produktklasse ist eine Risikobegrenzung durch eine über die Laufzeit beibehaltene Mischung verschiedener Anlageformen. So werden typischerweise Aktien (zur Performanceentwicklung) mit Rentenpapieren oder anderen festverzinslichen Wertpapieren (zur Werterhaltung) gemischt.

Das Ergebnis ist natürlich ebenso ein beruhigter Verlauf, der allerdings grundsätzlich immer zwei Probleme beinhalten muss:

  1. Wachstumsschwäche in Phasen freundlicher Aktienmärkte (bspw. 15.03.03 - 15.03.05)
    Durch das kontinuierliche Investment in Renten- sowie andere festverzinsliche Wertpapiere und damit die durchgehend niedrigere Aktienquote, kann ein Mischfonds an Aufwärtsphasen der Aktienbörsen grundsätzlich nur begrenzt partizipieren. Seine Langfristentwicklung muss daher hinter klassischen Aktienfonds zurückbleiben.

  2. Abbildung 5: Gegenüberstellung des Multi Invest OP mit einem Mischprodukt (bestehend aus Aktien und Renten)


  3. Anteilige Kursrisiken in Phasen von Börsenkorrekturen (bspw. 15.03.02 - 14.03.03)
    Durch das kontinuierliche Investment in Aktien muss ein solches Produkt in Phasen von Börsenkorrekturen an diesen direkt partizipieren. Zwar bleibt das Verlustrisiko geringer als bei klassischen Aktienfonds sowie dem reinen Aktienmarkt; das Ziel 'Kapitalerhalt' ist jedoch weit entfernt. Im direkten Vergleich mit einem dieses Ziel natürlich perfekt umsetzenden Geldmarktfonds sieht das Ergebnis ernüchternd aus:

  4. Abbildung 6: Gegenüberstellung eines Mischproduktes (bestehend aus Aktien und Renten) mit einem Geldmarktfonds

Grundsätzlich lässt sich zusammenfassen, dass die Verlustrisiken von Balanced-Fonds gegenüber klassischen Aktienfonds zwar begrenzt sind - ein Kapitalerhalt aber nicht realisiert wird, da immer noch eine direkte Kopplung an Börsenrisiken besteht. Die Wachstumschancen solcher Investmentprodukte sind jedoch durch die verringerte Aktienquote ebenso begrenzt.


b. Produktklasse "Absolute Return"
(hier beispielhaft dargestellt an einem der renommiertesten Absolute Return Fonds; ein Fonds eines der größten europäischen Finanzkonzerne)

Die Marketingaussagen klingen fast immer sehr attraktiv: Zum Beispiel sollen der absolute Kapitalerhalt erreicht, Marktchancen aber dennoch voll genutzt werden.

Tatsächlich hat die Funktionsweise der meisten Ansätze jedoch einen systemimmanenten Nachteil: Da absolut kein Risiko eingegangen werden soll, kann ein Absolute Return Fonds permanent nur in geringerem Umfang in Aktien investiert sein. Weiterhin muss gerade nach Kursrückgängen die Aktienquote gesenkt werden, um das Kursziel eines Kapitalerhaltes bei weiteren Verlusten nicht zu gefährden. Dies führt dann bei danach steigenden Märkten zu einer massiv verringerten Chancennutzung. Erst nach (mit geringer Aktienquote) erreichten Kursgewinnen kann dann ohne Gefährdung des Kapitalerhaltes die Aktienquote erhöht werden. Oftmals ist daher Folgendes zu beobachten: Niedrige Aktienquoten nach Phasen von Börsenkorrekturen, hohe Aktienquoten vor und in beginnenden Phasen von Börsenkorrekturen.


Abbildung 7: Gegenüberstellung zweier verschiedener Absicherungskonzepte

Deutlich ist zu erkennen, dass erst die positiven Börsenphasen im Februar und März 2005 die zuvor offensichtlich niedrigen Aktienquoten beim "Absolute Return" Produkt anhoben und diese dann in den Korrekturphasen bis Mitte Mai hoch gehalten wurden. Durch die später einsetzende Senkung der Aktienquote wurden die nachfolgenden sehr attraktiven Gewinnchancen der Börsen bis Anfang Juli 2005 verpasst. Erneut wurde dann erst relativ spät nach verpassten Gewinnen eingekauft.

Im Vergleich mit dem Multi Invest OP erkennt man das ab Mitte April 2005 bestehende höhere Kursrisiko des Vergleichsfonds bei gleichzeitig geringerer Wachstumsdynamik.

Zusammenfassend muss man bei der Produktklasse "Absolut Return" im Vergleich eher reine Geldmarktfonds favorisieren. Diese erwirtschaften ohne jedes Risiko einen wenn auch langfristig voraussichtlich geringeren, dafür aber kalkulierbareren Ertrag.

Klassische Sicherungsansätze versprechen oftmals einen Mehrwert, der jedoch bei genauerer Betrachtung für den Anleger nicht unbedingt lohnenswert ist. Sicherung auf Kosten massiver, langfristiger Chancenbegrenzung kann aus unserer Sicht kein adäquates Investmentziel sein. Die Risikoabsicherung darf langfristig keine (anteilige) Performance kosten, denn der Erfolg eines Investments ist schon mehr als erheblich durch die allseits drohende Inflation sowie in den meisten Fällen durch die persönliche steuerliche Belastung eingeschränkt! Im langfristigen Ergebnis würde das u.U. eine Kapitalvernichtung bedeuten!

Also dazu im Gegenteil: Das Ziel unseres Handelssystems, nämlich durch größtmögliche Risikoabsicherung eine erhöhte Chancennutzung und damit ein Mehrergebnis zu realisieren, haben wir in der Rückschau erfolgreich erreicht und sollten es auch in der Zukunft erfolgreich umsetzen können. Da die Risikovermeidung nachweislich nicht nur die Kursberuhigung sondern auch erhöhte Chancen nach sich zieht, wird sie im Rahmen unseres Handelssystems allseits die oberste Priorität besitzen.

Weitere Informationen zu der Umsetzung unseres Investmentansatzes in den einzelnen von uns beratenen Fonds finden Sie unter der Rubrik Fonds sowie in der für Sie zum Download bereit gestellten allgemeinen Unternehmensbroschüre "Renditevorsprung durch Sicherheit".

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Der Cost Average Effekt

"wenn Sie mehr über die Auswirkung des Sicherungsansatzes auf den Cost Average Effekt erfahren möchten, klicken Sie hier"

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